Tarifrunde Metall & Elektro: 300 Beschäftigte bei thyssenkrupp Rasselstein in Andernach im Mitternachts-Warnstreik
Symbolische Illustration zum Thema.

Tarifrunde Metall & Elektro: 300 Beschäftigte bei thyssenkrupp Rasselstein in Andernach im Mitternachts-Warnstreik

Unmittelbar nach dem Auslaufen der Friedenspflicht hat die IG Metall Mitte in der Nacht zum 1. November 2026 um 00:00 Uhr vor dem Werkstor von thyssenkrupp Rasselstein in Andernach die Warnstreikphase eingeläutet. Rund 300 Beschäftigte der Nachtschicht sowie Gäste aus umliegenden Betrieben legten zeitweise die Arbeit nieder, um ihrer Forderung nach 5 Prozent mehr Entgelt bei zwölf Monaten Laufzeit Nachdruck zu verleihen.

Informationen & Hintergründe:

  • 1. Kritik am Arbeitgeberangebot: IG-Metall-Bezirksleiter Jörg Köhlinger und der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Neuwied, Markus Eulenbach, kritisierten vor dem Andernacher Werkstor, dass das vorgelegte Arbeitgeberangebot unterhalb der Inflation liege und die Kaufkraft der Beschäftigten nicht sichere.
  • 2. Stimme aus dem Betrieb: Marc Winter, Betriebsratsvorsitzender bei thyssenkrupp Rasselstein und Zweiter Bevollmächtigter der IG Metall Neuwied, betonte neben der 5-Prozent-Forderung ausdrücklich die Bedeutung der Arbeitsplatzsicherheit und einer verlässlichen Zukunftsperspektive für den Standort Andernach.
  • 3. Weitere Warnstreiks in Rheinland-Pfalz: Nach dem nächtlichen Auftakt in Andernach wird die Warnstreikwelle am Montag, 2. November 2026, unter anderem mit einem Sternmarsch in Koblenz sowie Aktionen am Opel-Standort Kaiserslautern fortgesetzt.
Quelle: IG Metall Bezirk Mitte / WW-Kurier (dpa) · Originalquelle öffnen ↗
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