Dynamische Stromtarife: Verbrauchsflexibilität und Smart-Meter-Kosten gemeinsam prüfen
Dynamische Stromtarife orientieren den Arbeitspreis am Börsenpreis. Ein intelligentes Messsystem ist dafür nötig. Einsparungen hängen unter anderem vom verschiebbaren Verbrauch, der Preisentwicklung und den zusätzlichen Vertrags- und Messkosten ab.
Informationen & Hintergründe:
- Ein intelligentes Messsystem ist Voraussetzung für einen dynamischen Tarif. Die Pflichtausstattung betrifft unter anderem mehr als 6.000 kWh Jahresverbrauch und einschlägige steuerbare Verbrauchseinrichtungen. Ein Einbau auf Kundenwunsch kann zusätzliche einmalige und laufende Entgelte auslösen; verbindliche Konditionen beim Messstellenbetreiber prüfen.
- Bei dynamischen Tarifen orientiert sich der Arbeitspreis am Börsenpreis und kann sich mehrmals täglich ändern. Steuern, Netzentgelte und weitere vereinbarte Preisbestandteile kommen nach dem konkreten Vertrag hinzu.
- Ein Speicher kann Verbrauch zeitlich verschieben. Ob ein konkretes Gerät Netzladung und tarifabhängige Steuerung unterstützt und ob sich diese nach Kosten und Verlusten lohnt, muss anhand des Geräts und des Tarifvertrags geprüft werden.
Quelle: Bundesnetzagentur · Originalquelle öffnen ↗
Ergänzende Quellen & Dokumente: Bundesnetzagentur: Messsysteme und Zusatzentgelte ↗
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