Versorgungssicherheit am Mittelrhein: evm-Gruppe nimmt 630-kVA-Notstrom-Selbstfahrer und 700 KI-Geräuschlogger in Betrieb
Symbolische Illustration zum Thema.

Versorgungssicherheit am Mittelrhein: evm-Gruppe nimmt 630-kVA-Notstrom-Selbstfahrer und 700 KI-Geräuschlogger in Betrieb

Die Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) und ihre Netzgesellschaft Energienetze Mittelrhein (enm) haben im Oktober 2026 zwei technische Neuerungen für die regionale Netzinfrastruktur vorgestellt: Ein neues, auf einem Lkw integriertes 630-kVA-Notstromaggregat ('Selbstfahrer') sichert bei Wartungen und Störungen bis zu 100 Haushalte ab und hat seinen ersten Einsatz in Brohl bereits absolviert. Zudem überwachen rund 700 KI-gestützte Geräuschlogger das Trinkwassernetz auf Leckagen.

Informationen & Hintergründe:

  • 1. Unterbrechungsfreie Stromnetz-Wartung: Wie Christoph Kuhlen, Teamleiter für die Netze entlang der Rheinschiene bei der enm, erläutert, ermöglicht die digitale Touchscreen-Steuerung des 630-kVA-Selbstfahrers geplante Arbeiten am Stromnetz, ohne dass angeschlossene Haushalte und Gewerbebetriebe vom Netz getrennt werden müssen.
  • 2. Früherkennung von Rohrbrüchen im Trinkwassernetz: Das Team um Patrick Stiller bei der Energienetze Mittelrhein baut das Netz der akustischen Geräuschlogger kontinuierlich aus, um schleichende Wasserverluste zu erkennen und zu beheben, bevor größere Schäden entstehen.
Quelle: Energieversorgung Mittelrhein (evm) / Energienetze Mittelrhein (enm) · Originalquelle öffnen ↗
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